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Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - 
                    von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.
Kurt Tucholsky    
                                                             In früheren Zeiten bediente man sich der Folter.
                                                                          Heutzutage bedient man sich 
der Presse. 
                                                                     Oscar Wilde 

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

Aus diesen Gründen hier eine Auswahl von Beispielen ungewöhnlicher Berichterstattung, zusammengestellt von Rainer Schmidt 

Pullover bedrohen die Demokratie

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Leserbrief zum Artikel: „Die Nazis sind gefährlich“ vom 25.01.08 in der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“
Gekürzt abgedruckt am 31.01.08


Pullover bedrohen die Demokratie

Ein Arzt verweigert die Behandlung von vermeintlichen „Nazis“

T-Shirts und Pullover der Marke „Thor Steinar“ sind gefährlich - so gefährlich - daß der ehemalige Oberstabsarzt und erklärte EU-Verfassungsgegner Dr. Rauhut in seiner Praxis „Schwindelanfälle“ bekommt wenn er Patienten mit diesen Kleidungsstücken sieht. So ist es jedenfalls in einem Schaukasten in seiner Praxis zu lesen. Er gerate in einen Zustand, in dem er keine medizinische Behandlung mehr durchführen könne und selbst eine solche benötige steht da weiter zu lesen. Letzteres möchte man fast glauben und gleichzeitig hoffen, daß dieser dann den Eid des Hippokrates nicht brichtwie er und ihn – trotz Bundeswehrvergangenheit oder PDS-Mitgliedschaft - behandelt. Ein abenteuerliche Theorie, ein Rückschluß von Kleidungsstücken ohne konkrete Aussage auf das spezifische Denken und Fühlen der Menschen die sie tragen. Wer Norwegerpullis trägt, verbrennt auch Menschen? Um was ging es eigentlich bei diesem Minniaufstand der „Anständigen“ kurz vor Weihnachten in der Bahnhofstraße? In der Bahnhofstraße befindet sich das Bekleidungsgeschäft „Explosiv“ und hier wird seit über fünf Jahren die Marke „Thor Steinar“ verkauft. Dies sollte mit dem Verteilen von Flugblättern nun verhindert werden, mit Flugblätter, die „anstandshalber“ nicht unterschrieben waren oder sonstwie einen Verantwortlichen im Sinne des Pressegesetz erkennen ließen und damit Rechtswidrig verteilt wurden. Um es vorweg zu nehmen - es wurde nicht verhindert und es wird auch in Zukunft nicht verhindert werden. Im Gegenteil: demnächst dürfen sich die Verteiler der Hetzpamphlete vor dem Staatsanwalt wegen Boykotthetze, Beleidigung, Geschäftsschädigung und übler Nachrede erklären, denn nichts anderes war der Zweck dieser Aktion. Auch Herr Dr. Rauhut sollte sich eine bessere Erklärung für die Verweigerung ärztlicher Hilfe einfallen lassen, damit die von ihm abgewiesenen Patienten verstehen warum sie weiter leiden müssen statt behandelt zu werden. Normal ist daß jedenfalls nicht, auch wenn die Mitglieder der „Bürgeriniative“ für „normale Bürger“ gehalten werden wollen. Es ist doch wohl eher sonderbar, daß sich Bürger mit dem Verdacht zusammentun, daß der Verkauf von Pullovern, T-Shirts und Wollmützen den Anfang vom Ende des deutschen Rechtsstaates und den Zusammenbruch der Demokratie ankündigen könnte. Die Bürgeriniative scheint den Kampf gegen Runenpullover mit dem Kampf für die Demokratie zu verwechseln. “Diese Textilienzensur ist nicht die selbstbewußte und gelassene Selbstverteidigung der Demokratie, sondern eine Mischung aus Gespensterfurcht und inquisitorischer Zensorenmentalität.” Urteilte schon 2004 der Sozialdemokrat und Berliner Verfassungsrichter Richard Schröder. Hoffentlich unterbleibt solcher Unsinn in anderen Gemeinden.
Rainer Schmidt


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Untermenue


Neuigkeiten

Krimineller Hacker-Angriff auf externe Datenbank von Thor Steinar

Presseerklärung:

Staatsanwaltschaft eingeschaltet - Aktuelle Daten von Geschäftskunden sind nicht betroffen

Die Firma Mediatex GmbH hat heute, am 04.01.2010, Strafanzeige gegen bislang unbekannte Daten-Hacker gestellt, die eine externe Servicedatenbank angegriffen und dabei Daten gestohlen haben. Zuvor,schon am 30.12.2009, wurde das LKA telefonisch verständigt. Diese von einem externen Serviceprovider betriebene Datenbank diente bis zum September 2008 als Aressenserver.

Die Daten waren am Mittwoch den 30.12.2009 teilweise auf der Seite des „Computer Chaos Club“ veröffentlicht worden. Von dort wurde auch auf den gesamten Datenbestand verlinkt. Ausgerechnet diese Vereinigung hat als Grundsatz „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“. Unmittelbar eingeleitete Stichproben-Untersuchungen legen die Vermutung nahe, daß die Hacker die gestohlenen Adressen vor allem für politische Zwecke mißbrauchen. Die Mediatex GmbH veranlaßte seinen externen Serviceprovider schon im Frühjahr 2009 zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite. Die Mediatex GmbH hatte bereits damals damit begonnen, Hinweise zur eigenen Datensicherheit zu geben und das Bestellsystem geändert. Seitens der Mediatex wurde vorsorglich die Aufsichtsbehörde für den Datenschutz von dem Hacker-Angriff und den eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt. Das Unternehmen wird die Ermittlungsbehörden in vollem Umfang bei der Aufklärung der Straftat unterstützen.

Nicht betroffen von dieser Hacker-Attacke sind sämtliche Internetangebote, die von der Mediatex seit dem Frühjahr 2009 selbst betrieben werden. Dazu zählt vor allem der eigene Internetauftritt www.ThorSteinar.de. Ebenfalls nicht von der Attacke betroffen sind sämtliche Daten von Mitarbeitern.

Wir bedauern diesen auf ein isoliertes System begrenzten Vorfall außerordentlich und haben umfangreiche Informationsmaßnahmen ergriffen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen kriminellen Angriff, der nur äußerst schwer zu erkennen ist und kaum Spuren hinterläßt. Kunden, die aktuell bei uns einkaufen möchten, können dies beruhigt auch weiterhin online tun. Die aktuelle Verkaufsseite basiert auf einer anderen Systemplattform, deren Sicherheit wir aus aktuellem Anlaß nochmals überprüft haben.

 

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