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Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - 
                    von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.
Kurt Tucholsky    
                                                             In früheren Zeiten bediente man sich der Folter.
                                                                          Heutzutage bedient man sich 
der Presse. 
                                                                     Oscar Wilde 

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

Aus diesen Gründen hier eine Auswahl von Beispielen ungewöhnlicher Berichterstattung, zusammengestellt von Rainer Schmidt 

Thor Steinar darf ins Stadion

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Das Tragen von Kleidung der Modemarke Thor Steinar bleibt im Stadion vorerst erlaubt. Der Magistrat lehnt es ab, die bei Rechtsradikalen beliebten Klamotten in der WM-Arena im Stadtwald zu verbieten. Die SPD-Fraktion im Römer hatte sich für eine entsprechende Änderung der Gefahrenabwehrverordnung im Stadion eingesetzt.

Ordnungsdezernent Volker Stein (FDP) hatte in den vergangenen Wochen vor allem mit der Polizei über ein Verbot gesprochen. Nach Einschätzung der Ermittlungsgruppe Fußball gebe es derzeit aber keinen Grund, Thor Steinar im Stadion zu verbieten, teilte der Dezernent nun in einem Magistratsbericht mit. Bei Veranstaltungen "konnte bis heute kein geschlossenes Auftreten einer Personengruppe festgestellt werden, die diese Bekleidungsmarke getragen hat", heißt es.

Das Publikum bei Eintracht-Spielen stufen Polizei und Ordnungsdezernent als "politisch neutral" ein. Viele Fans beteiligten sich an Aktionen gegen Rechtsradikale - etwa zum Saisonstart, als hinter der Westkurve T-Shirts mit der Aufschrift "United Colors of Bembeltown" verkauft wurden.

Auch bei Fans der gegnerischen Mannschaft sind die Kleidungsstücke von Thor Steinar nicht beliebt. Die Deutsche Fußball Liga habe keine Erkenntnisse darüber, dass auswärtige Fans die Klamotten nach Frankfurt importierten, sagte Stein, der daher keine Möglichkeit sieht, die Gefahrenabwehrverordnung zu ändern. Zumal Thor Steinar mittlerweile seine als verfassungsfeindlich eingestuften Symbole aus dem Firmenlogo entfernt habe und das Tragen der Kleidungsstücke nicht verboten sei.


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Neuigkeiten

Krimineller Hacker-Angriff auf externe Datenbank von Thor Steinar

Presseerklärung:

Staatsanwaltschaft eingeschaltet - Aktuelle Daten von Geschäftskunden sind nicht betroffen

Die Firma Mediatex GmbH hat heute, am 04.01.2010, Strafanzeige gegen bislang unbekannte Daten-Hacker gestellt, die eine externe Servicedatenbank angegriffen und dabei Daten gestohlen haben. Zuvor,schon am 30.12.2009, wurde das LKA telefonisch verständigt. Diese von einem externen Serviceprovider betriebene Datenbank diente bis zum September 2008 als Aressenserver.

Die Daten waren am Mittwoch den 30.12.2009 teilweise auf der Seite des „Computer Chaos Club“ veröffentlicht worden. Von dort wurde auch auf den gesamten Datenbestand verlinkt. Ausgerechnet diese Vereinigung hat als Grundsatz „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“. Unmittelbar eingeleitete Stichproben-Untersuchungen legen die Vermutung nahe, daß die Hacker die gestohlenen Adressen vor allem für politische Zwecke mißbrauchen. Die Mediatex GmbH veranlaßte seinen externen Serviceprovider schon im Frühjahr 2009 zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite. Die Mediatex GmbH hatte bereits damals damit begonnen, Hinweise zur eigenen Datensicherheit zu geben und das Bestellsystem geändert. Seitens der Mediatex wurde vorsorglich die Aufsichtsbehörde für den Datenschutz von dem Hacker-Angriff und den eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt. Das Unternehmen wird die Ermittlungsbehörden in vollem Umfang bei der Aufklärung der Straftat unterstützen.

Nicht betroffen von dieser Hacker-Attacke sind sämtliche Internetangebote, die von der Mediatex seit dem Frühjahr 2009 selbst betrieben werden. Dazu zählt vor allem der eigene Internetauftritt www.ThorSteinar.de. Ebenfalls nicht von der Attacke betroffen sind sämtliche Daten von Mitarbeitern.

Wir bedauern diesen auf ein isoliertes System begrenzten Vorfall außerordentlich und haben umfangreiche Informationsmaßnahmen ergriffen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen kriminellen Angriff, der nur äußerst schwer zu erkennen ist und kaum Spuren hinterläßt. Kunden, die aktuell bei uns einkaufen möchten, können dies beruhigt auch weiterhin online tun. Die aktuelle Verkaufsseite basiert auf einer anderen Systemplattform, deren Sicherheit wir aus aktuellem Anlaß nochmals überprüft haben.

 

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