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Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - 
                    von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.
Kurt Tucholsky    
                                                             In früheren Zeiten bediente man sich der Folter.
                                                                          Heutzutage bedient man sich 
der Presse. 
                                                                     Oscar Wilde 

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.

Mahatma Gandhi

Aus diesen Gründen hier eine Auswahl von Beispielen ungewöhnlicher Berichterstattung, zusammengestellt von Rainer Schmidt 

Thor Steinar in Halle - Händel hätte georgelt

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Das geschieht getarnt und unauffällig. Von fern sieht alles ganz harmlos aus - ein klarer Hinweis darauf, wie gefährlich das "Oseberg" wirklich ist. Während im Laden einige offenbar als junge Mädchen getarnte Nazialtkader auffällig so tun, als würden sie nur viel zu enge T-Shirts mit Tarnaufdrucken wie "Cuba" anprobieren, laufen Verkäufer herum, denen man nicht ansieht, dass sie eigentlich Mitgliedausweise für verbotene Organisationen verteilen. Im Schaufenster wird eine Aushilfe auf 400-Euro-Basis gesucht - bislang vergeblich, vielleicht, weil das demokratische Halle einfach nicht bereit ist, in einem Naziladen zu jobben, vielleicht aber auch, weil das braune Halle keine Lust hat, für einen Araber den Rücken krumm zu machen. 

Man weiß es nicht und wird es vermutlich nie erfahren. Zum Glück gingen wenigstens die Widerstandsaktionen vor der Tür erfolgreich weiter. Ein mutiger junger Mann hielt während der Vorort-Recherche des PPQ-Teams direkt vor dem Eingang eine in ihrer schlichten Selbstverständlichkeit überaus ergreifende Mahnwache. Dazu hatte er eine Flasche Bier als Proviant dabei und eine kleine Sammelschüssel für Spenden aufgestellt, die dazu dienen werden, weitere kreative Protestaktionen zu finanzieren.

Alles blieb gewaltfrei: Die leere Flasche wurde nach Beendigung des stummen Akts zivilen Widerstands nicht etwa in die Schaufensterscheibe geworfen. Sondern sorgsam auf einem Fenstersims gegenüber abgestellt. Dort holte sie sich binnen weniger Minuten ein Flaschensammler.


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Neuigkeiten

Krimineller Hacker-Angriff auf externe Datenbank von Thor Steinar

Presseerklärung:

Staatsanwaltschaft eingeschaltet - Aktuelle Daten von Geschäftskunden sind nicht betroffen

Die Firma Mediatex GmbH hat heute, am 04.01.2010, Strafanzeige gegen bislang unbekannte Daten-Hacker gestellt, die eine externe Servicedatenbank angegriffen und dabei Daten gestohlen haben. Zuvor,schon am 30.12.2009, wurde das LKA telefonisch verständigt. Diese von einem externen Serviceprovider betriebene Datenbank diente bis zum September 2008 als Aressenserver.

Die Daten waren am Mittwoch den 30.12.2009 teilweise auf der Seite des „Computer Chaos Club“ veröffentlicht worden. Von dort wurde auch auf den gesamten Datenbestand verlinkt. Ausgerechnet diese Vereinigung hat als Grundsatz „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“. Unmittelbar eingeleitete Stichproben-Untersuchungen legen die Vermutung nahe, daß die Hacker die gestohlenen Adressen vor allem für politische Zwecke mißbrauchen. Die Mediatex GmbH veranlaßte seinen externen Serviceprovider schon im Frühjahr 2009 zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite. Die Mediatex GmbH hatte bereits damals damit begonnen, Hinweise zur eigenen Datensicherheit zu geben und das Bestellsystem geändert. Seitens der Mediatex wurde vorsorglich die Aufsichtsbehörde für den Datenschutz von dem Hacker-Angriff und den eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt. Das Unternehmen wird die Ermittlungsbehörden in vollem Umfang bei der Aufklärung der Straftat unterstützen.

Nicht betroffen von dieser Hacker-Attacke sind sämtliche Internetangebote, die von der Mediatex seit dem Frühjahr 2009 selbst betrieben werden. Dazu zählt vor allem der eigene Internetauftritt www.ThorSteinar.de. Ebenfalls nicht von der Attacke betroffen sind sämtliche Daten von Mitarbeitern.

Wir bedauern diesen auf ein isoliertes System begrenzten Vorfall außerordentlich und haben umfangreiche Informationsmaßnahmen ergriffen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen kriminellen Angriff, der nur äußerst schwer zu erkennen ist und kaum Spuren hinterläßt. Kunden, die aktuell bei uns einkaufen möchten, können dies beruhigt auch weiterhin online tun. Die aktuelle Verkaufsseite basiert auf einer anderen Systemplattform, deren Sicherheit wir aus aktuellem Anlaß nochmals überprüft haben.

 

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