Thor Steinar in Halle - Händel hätte georgelt |
| 09:57, 06.06.2009 |
Das geschieht getarnt und unauffällig. Von fern sieht alles ganz harmlos aus - ein klarer Hinweis darauf, wie gefährlich das "Oseberg" wirklich ist. Während im Laden einige offenbar als junge Mädchen getarnte Nazialtkader auffällig so tun, als würden sie nur viel zu enge T-Shirts mit Tarnaufdrucken wie "Cuba" anprobieren, laufen Verkäufer herum, denen man nicht ansieht, dass sie eigentlich Mitgliedausweise für verbotene Organisationen verteilen. Im Schaufenster wird eine Aushilfe auf 400-Euro-Basis gesucht - bislang vergeblich, vielleicht, weil das demokratische Halle einfach nicht bereit ist, in einem Naziladen zu jobben, vielleicht aber auch, weil das braune Halle keine Lust hat, für einen Araber den Rücken krumm zu machen.
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Alles blieb gewaltfrei: Die leere Flasche wurde nach Beendigung des stummen Akts zivilen Widerstands nicht etwa in die Schaufensterscheibe geworfen. Sondern sorgsam auf einem Fenstersims gegenüber abgestellt. Dort holte sie sich binnen weniger Minuten ein Flaschensammler.
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