"Preußische Allgemeine Zeitung" vom 06. November 2004


Politisch korrekter Kampf gegen Rechts (gekürzt)

Hans-Joachim von Leesen über schon fast wieder lustige Auswüchse der Political Correctness

Ob man es nun "Kampf gegen Rechts" nennt, "Vergangenheitsbewältigung" oder "political correctness" - all diese politischen Kampfbegriffe haben zu Erscheinungen geführt, die man bestenfalls als skurril bezeichnen kann, wenn sie nicht überhaupt Anlaß bieten zu befürchten, daß die Aufklärung ("Habe den Mut, Dich Deines Verstandes zu bedienen!") an gewissen Teilen unseres Volkes vorbeigegangen ist, ohne Wirkung zu hinterlassen. Es genügt, sie aufzuzählen, um in gemütlicher Runde Gelächter zu erzeugen. [...] Kaum hat man die sensationelle Meldung verdaut, liest man am selben Tag in der Linksaußen-Zeitung taz, welche Gefahren von bestimmten Jeans und Sweat-shirts einer in Königswusterhausen existierenden Modemarke namens "Thor Steinar" ausgehen. Aus deren Markenzeichen soll man nämlich zwei ineinander verschlungene germanische Runen herauslesen können, und die alten Germanen waren ja bekanntlich eine Art von Nazis, zumindest aber deren Wegbereiter.

Eine von "THOR STEINAR" kreierte Jeansart trägt zudem den Namen "Ultima Thule" - allen Goethe-Freunden aus der Ballade "Es war ein König in Thule" bestens bekannt. Und auch das ist gefährlich. Tatsächlich soll es ein ganz frisches Gerichtsurteil aus Neuruppin geben, mit dem eine 23jährige zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, weil sie ein Kleidungsstück dieser Marke getragen hat. Triumphierend meldet die noch weiter links angesiedelte Zeitung Junge Welt, daß die Polizei eine von "Rechtsradikalen" in Potsdam angemeldete Demo nur unter der Auflage genehmigt habe, daß niemand Klamotten der Marke "Thor Steinar" trägt. Sollte die Polizei dennoch bei jemandem solche gefährlichen Jeans sichten, würden sie sofort beschlagnahmt. Das wird 'ne Gaudi!

Die PDS sei im übrigen auf das "faschistische" Buch der "Struwelpeter" hingewiesen, in dem es, bislang von der Meinungspolizei noch nicht entdeckt, eine Geschichte gibt, die da beginnt mit der Zeile "Es ging spazieren vor dem Tor, ein kohlpechrabenschwarzer Mohr ..." Die PDS sollte unverzüglich das Verbot dieses "rassistischen Machwerks" verlangen. In Bücherverboten hat die Ex-SED ja Übung.

Liest man von derartigen Vorkommnissen, bleibt nur noch der Wunsch: weiter so! Dann wird bald der ganze Quatsch der politischen Korrektheit in schallendem Gelächter untergehen.

Untermenue


Neuigkeiten

Krimineller Hacker-Angriff auf externe Datenbank von Thor Steinar

Presseerklärung:

Staatsanwaltschaft eingeschaltet - Aktuelle Daten von Geschäftskunden sind nicht betroffen

Die Firma Mediatex GmbH hat heute, am 04.01.2010, Strafanzeige gegen bislang unbekannte Daten-Hacker gestellt, die eine externe Servicedatenbank angegriffen und dabei Daten gestohlen haben. Zuvor,schon am 30.12.2009, wurde das LKA telefonisch verständigt. Diese von einem externen Serviceprovider betriebene Datenbank diente bis zum September 2008 als Aressenserver.

Die Daten waren am Mittwoch den 30.12.2009 teilweise auf der Seite des „Computer Chaos Club“ veröffentlicht worden. Von dort wurde auch auf den gesamten Datenbestand verlinkt. Ausgerechnet diese Vereinigung hat als Grundsatz „Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen“. Unmittelbar eingeleitete Stichproben-Untersuchungen legen die Vermutung nahe, daß die Hacker die gestohlenen Adressen vor allem für politische Zwecke mißbrauchen. Die Mediatex GmbH veranlaßte seinen externen Serviceprovider schon im Frühjahr 2009 zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite. Die Mediatex GmbH hatte bereits damals damit begonnen, Hinweise zur eigenen Datensicherheit zu geben und das Bestellsystem geändert. Seitens der Mediatex wurde vorsorglich die Aufsichtsbehörde für den Datenschutz von dem Hacker-Angriff und den eingeleiteten Sicherheitsmaßnahmen in Kenntnis gesetzt. Das Unternehmen wird die Ermittlungsbehörden in vollem Umfang bei der Aufklärung der Straftat unterstützen.

Nicht betroffen von dieser Hacker-Attacke sind sämtliche Internetangebote, die von der Mediatex seit dem Frühjahr 2009 selbst betrieben werden. Dazu zählt vor allem der eigene Internetauftritt www.ThorSteinar.de. Ebenfalls nicht von der Attacke betroffen sind sämtliche Daten von Mitarbeitern.

Wir bedauern diesen auf ein isoliertes System begrenzten Vorfall außerordentlich und haben umfangreiche Informationsmaßnahmen ergriffen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen kriminellen Angriff, der nur äußerst schwer zu erkennen ist und kaum Spuren hinterläßt. Kunden, die aktuell bei uns einkaufen möchten, können dies beruhigt auch weiterhin online tun. Die aktuelle Verkaufsseite basiert auf einer anderen Systemplattform, deren Sicherheit wir aus aktuellem Anlaß nochmals überprüft haben.

 

weiterlesen...